» Zukunft mit Kindern – Fertilität und gesellschaftliche Entwicklung « ist ein gemeinsames Vorhaben der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina. Die Jacobs Foundation ermöglichte das Projekt durch
eine Förderung mit insgesamt 1,25 Mio. Euro.

Beteiligte Institutionen

Aktuelles

  • Wie Ungleichheit entsteht

    Eltern sollten keine Unterschiede zwischen ihren Kindern machen und alle gleich gut behandeln: Die meisten Mütter und Väter glauben, dieser Idealnorm zu entsprechen. Sie irren sich, wie eine neue Studie zeigt.

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  • Kinderlos in Europa

    Nicht nur in Deutschland, auch in anderen europäischen Ländern hat die Kinderlosigkeit stark zugenommen. Der gemeinsame Trend hat jedoch überraschend viele Gesichter. Ein neues Buch beleuchtet die Unterschiede und spürt den Ursachen nach.

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  • Was Frauen unfruchtbar macht

    Ausgerechnet mit Anfang zwanzig werden junge Frauen am leichtesten schwanger. Viele sind dann mitten in der Ausbildung und verschieben ihren Kinderwunsch auf später. Sie gehen ein Risiko ein, denn schon mit Anfang Dreißig nimmt die natürliche Fruchtbarkeit rapide ab. Woran liegt das eigentlich?

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  • Europas kleine Schwergewichte

    Liegt es an zu viel Pizza und Pasta? Italienische Kinder bringen jedenfalls deutlich mehr auf die Waage als ihre Altersgenossen in anderen Teilen Europas. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie an Mädchen und Jungen aus sieben europäischen Ländern. Bei der Bestandsaufnahme bleiben die beteiligten Forscher nicht stehen, sie fahnden auch nach den Ursachen übertriebener Körperfülle.

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  • Was ist eigentlich kindgerecht?

    Der zwölfjährige Rafael mag Computerspiele mit Kampfszenen und ein bisschen Gewalt, die zehnjährige Sophie bevorzugt Youtube-Videos mit viel Romantik und sexy Tanz-Einlagen. Das sind doch modern erzogene Kinder, denken da manche Erwachsene – wieso verfallen sie in alte Rollenmuster? Und sind solche Spiele und Filmchen überhaupt für Kinder geeignet?

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  • Wie Scheidungskinder die Schule meistern

    Wenn die Eltern sich trennen, leiden oft auch die Kinder. Die angespannte Atmosphäre zu Hause, der Auszug von Vater oder Mutter – diese Belastungen können sich negativ auf die Schulleistungen auswirken. Doch es gibt einen starken Schutzfaktor, wie aus einer neuen Studie hervorgeht.

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  • Wie der Geburtenrückgang das Land verändert

    Deutschland ist Weltmeister – auch beim Geburtenrückgang. Seit vier Jahrzehnten liegt die Geburtenrate hierzulande dauerhaft unter 1,5 Kindern pro Frau. Das ist so lange wie in keinem anderen Land der Welt und Anzeichen für eine grundlegende Änderung sind nicht zu erkennen. Doch welche Folgen hat die anhaltend niedrige Fertilität für eine moderne Gesellschaft mit ihren vielen Facetten?

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  • Die Kindheitsmuster der Mütter

    Die jungen Mädchen und Frauen kommen aus der Türkei, aus Syrien oder Afghanistan nach Deutschland. In ihren Herkunftsländern sind die Geburtenraten deutlich höher als hierzulande. Werden die Frauen ihrer kulturellen Prägung folgen und früh mehrere Kinder bekommen oder werden sie sich hiesigen Verhältnissen anpassen?

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  • Mit Genchirurgie gegen Erbkrankheiten?

    Von Tabubruch war die Rede, von einer Revolution, die nun auch den Menschen erreicht: Als im Frühjahr bekannt wurde, dass chinesische Forscher menschliche Embryonen im Labor genetisch verändert haben, machte das weltweit Schlagzeilen. Die Wissenschaftler hatten erstmals eine neue Methode zur gezielten Erbgutveränderung am Menschen angewandt. Über die Chancen und Grenzen dieser Technik, die in vielen Bereichen große Fortschritte erwarten lässt, wird seither auch in der Fachwelt lebhaft diskutiert. Position bezieht die Leopoldina in einer gemeinsamen Stellungnahme mit deutschen Wissenschaftsorganisationen.

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  • „Flüchtlingskinder müssen oft viel Aggression ertragen“

    Gut eine Million Flüchtlinge suchen in diesem Jahr Schutz in Deutschland, darunter viele Heranwachsende. Sie sind vor Terror und Gewalt in ihrer Heimat geflohen und haben oft schlimme Erfahrungen gemacht. Die seelische Not lindern soll ein psychosoziales Selbsthilfetraining, das der Berliner Psychiater Andreas Heinz derzeit mit seinem Team entwickelt.

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  • Gute Schulleistungen – auch nach künstlicher Befruchtung

    Weltweit wurden bereits mehr als fünf Millionen Kinder nach einer künstlichen Befruchtung geboren und täglich kommen neue hinzu. In Deutschland liegt ihr Anteil an allen Geburten bei rund drei Prozent und der Trend weist klar nach oben. Doch wie entwickeln sich diese Kinder auf lange Sicht? Können sie zum Beispiel in der Schule mithalten?

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  • Moderne Flitterwochen

    Häufiger Sex: Was am Anfang einer Beziehung so einfach erscheint, verliert im Laufe der Jahre an Schwung. Was ist passiert? Dieser Frage geht eine neue Studie nach.

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  • Wissenschaft und Familie: Konkrete Vorschläge gefragt

    Deutschlands Wissenschaftssystem wird nachgesagt, es sei nicht besonders familienfreundlich. Dabei haben zahlreiche Initiativen in den letzten Jahren gezeigt, dass durchaus Verständnis und Veränderungswillen vorhanden sind. Wie viel Erfolg haben diese Initiativen? Im Blog der Jungen Akademie berichtet Jutta Allmendinger von ihren Erfahrungen.

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  • Großfamilien sind selten geworden

    Noch in den Siebzigerjahren hatten rund 30 Prozent der Frauen in Deutschland drei oder mehr Kinder. Heutzutage liegt ihr Anteil nur noch bei etwa 15 Prozent. Wissenschaftler des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB) in Wiesbaden haben die Gründe für den schwindenden Kinderreichtum untersucht.

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  • Auch Migranten schieben Familiengründung auf

    Es gibt viele Studien zum Geburtenprofil und den Lebens- und Familienformen von türkischstämmigen Migranten. Wenig ist hingegen über das demografische Verhalten anderer Migrantengruppen bekannt. Mit einer kürzlich angelaufenen Untersuchung soll diese Lücke geschlossen werden.

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  • „Migrantinnen stehen unter großem Druck“

    Sonja Haug, Sozialwissenschaftlerin aus Regensburg, über Kinderwünsche, Fortpflanzungsmedizin und die Wissenslücken bei Frauen ausländischer Herkunft

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  • Die Familie in den Köpfen

    Wie Leitbilder der Elternschaft das Verhalten junger Menschen beeinflussen

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  • Leichter gesagt als getan: Neue Studie über die Umsetzung zeitnaher Elternschaftsabsichten

    Seit Jahrzehnten bekommen die Deutschen weniger Kinder, als sie sich wünschen. Doch welche Umstände halten sie eigentlich davon ab, ihre Vorstellung von Familie in die Tat umzusetzen? Anne-Kristin Kuhnt ist für ihre Dissertation „Kinderwünsche im Lebensverlauf“ jetzt mit dem Allianz Nachwuchspreis für Demografie ausgezeichnet worden.

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  • Übergewichtige Kinder: Neue Studien zeigen Diabetes-Risiko und mögliche epigenetische Ursachen

    Übergewichtige und adipöse Kinder weisen bereits ab einem Alter von sechs Jahren krankhafte Veränderungen des Fettgewebes auf. Dies zeigte sich in Untersuchungen des Integrierten Forschungs- und Behandlungszentrums (IFB) AdipositasErkrankungen in Leipzig an Kindern und Jugendlichen im Alter bis zu 18 Jahren. Die Studienergebnisse machen deutlich, wie wichtig die frühe Prävention gegen Übergewicht für die kindliche Gesundheit ist. In der Erforschung möglicher Ursachen für Übergewicht entdeckten Forscher vom Freiburger Max-Planck-Institut, dass Änderungen des Stoffwechsels epigenetisch vom Vater auf den Sohn vererbt werden können.

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  • Wohlstandsgefälle wirkt sich auf Gesundheit von Kindern aus

    Ist eine Gesellschaft, die wohlhabender ist, dadurch automatisch auch gesünder? Eine wissenschaftliche Studie belegt, dass das Gegenteil der Fall sein kann – ein ansteigendes Wohlstandsgefälle senkt die Gesundheit in reichen Gesellschaften. Besonders betroffen sind Kinder aus sozial schwachen Familien. Doch wie kann die Gesundheit dieser Kinder verbessert werden? Mögliche Lösungswege zeigt eine weitere Untersuchung, die das Problem aus gesundheitsökonomischer Perspektive betrachtet.

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  • Erste Gesamtevaluation ehe- und familienbezogener Leistungen in Deutschland

    Am 27. August 2014 veröffentlichte das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) den über 400-seitigen Abschlussbericht einer Gesamtevaluation der ehe- und familienbezogenen Leistungen in Deutschland. Er fasst die Ergebnisse der 12 Forschungsmodule zusammen, die von über 70 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus unterschiedlichen Disziplinen in den letzten vier Jahren erarbeitet wurden.

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  • Akademien fordern langfristige Investitionen in frühkindliche Bildungs- und Betreuungsangebote

    Frühkindliche Erfahrungen beeinflussen den weiteren Entwicklungsweg eines Menschen nachhaltig. Hochwertige Bildungsangebote in der frühen Kindheit sind deshalb individuell und gesamtgesellschaftlich besonders sinnvoll. In der Stellungnahme „Frühkindliche Sozialisation“ fordern die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina, die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften deshalb langfristige Investitionen in frühkindliche Bildungs- und Betreuungsangebote von hoher Qualität.

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  • Elterngeld: Studie belegt positive Arbeitsmarkteffekte

    Das 2007 eingeführte Elterngeld hat die finanzielle Situation für Eltern im ersten Jahr nach der Geburt eines Kindes substanziell verändert. Welche mittelfristigen Effekte die Reform hatte, zeigt eine Studie des Rheinisch-Westfälisches Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI), die erstmals die Beschäftigungssituation von Müttern drei bis fünf Jahre nach der Geburt eines Kindes untersuchte.

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  • Weniger Menschen und längeres Leben: Europas Politiker haben viele Möglichkeiten, die Chancen des Demografischen Wandels zu nutzen

    Niedrige Geburtenzahlen, die Alterung der Bevölkerung und die zunehmende Migration innerhalb der Europäischen Union stellen die Politik vor erhebliche Herausforderungen, so ein Fazit einer gemeinsamen Stellungnahme von acht europäischen nationalen Wissenschaftsakademien. Die Stellungnahme formuliert unter anderem die Empfehlung, die Vorteile niedriger Geburtenzahlen zu nutzen, um die Investitionen in die Entwicklung und Bildung jedes einzelnen Bürgers zu erhöhen. Dies sei ein wichtiger Beitrag, um die Wettbewerbsfähigkeit und den Wohlstand in Europa zu sichern.

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  • Oh, Baby! Späte Elternschaft

    Die Zahl der Paare, die im fortgeschrittenen Alter Eltern werden, steigt. Manche Experten sprechen von einer unterschätzten Entwicklung, sie ist ein Segen für die Gesellschaft - und gleichzeitig ihr Fluch.

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  • Modellsimulation zeigt mögliche Trendumkehr in der Fertilitätsentwicklung

    Empirische Studien haben gezeigt, dass es einen substantiellen und im Zeitverlauf stärker werdenden Zusammenhang zwischen der Fertilität von Eltern und derjenigen ihrer Kinder gibt. Ein interdisziplinäres Forschertrio der Universität Stockholm errechnete nun in unterschiedlichen Szenarien, dass die generationsübergreifende Korrelation von Familiengrößen einen starken Einfluss auf zukünftige Populationsgrößen haben kann.

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  • Familie und Beruf: Heimarbeitsquote sinkt drastisch – sind neue Teilzeitmodelle der bessere Weg?

    In den Debatten über eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie war häusliche Erwerbstätigkeit lange Zeit ein viel diskutiertes Konzept. Mittlerweile ist es nicht nur ruhiger um das Thema geworden – eine im Februar 2014 veröffentlichte Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung in Berlin offenbart sogar einen drastischen Rückgang der Heimarbeit in Deutschland. Ganz im Gegensatz zum Trend bei den europäischen Nachbarn.

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  • Neue Analysen zum Elterngeld: Ziele, Diskurse, Wirkungen

    Die Zeitschrift für Familienforschung hat ein Schwerpunktheft zum Elterngeld herausgegeben. Knapp sieben Jahre nach Inkrafttreten des einkommensabhängigen Elterngeldes in Deutschland wird von mehreren Wissenschaftlern eine umfangreiche Bilanz gezogen. Dabei werden die fünf Ziele des Elterngeldes im Diskurs von Politik und Medien ebenso analysiert wie das Konzept der nachhaltigen Familienpolitik und Politikprozesse. Zudem werden die Wirkungen des Elterngeldes auf das Einkommen, die Zeit, die Gleichstellung, die Müttererwerbstätigkeit und die Geburten analysiert. Mit Hans Bertram, C. Katharina Spieß und Martin Bujard haben mehrere Mitglieder der Akademiegruppe "Zukunft mit Kindern" mitgewirkt.

    Zu den Abstracts des Bandes "Elterngeld" bei der Zeitschrift für Familienforschung
  • Neues Buch zur demografischen Entwicklung in Europa

    Der englischsprachige Sammelband bündelt Beiträge namhafter Forscher zu neuen Tendenzen der demografischen Entwicklung in Europa. Im Mittelpunkt stehen die Themen Fertilität, Familie, Erwachsenwerden im Lebensverlauf, Migration und Lebenserwartung. Zwei Mitglieder der Akademiegruppe "Zukunft mit Kindern", Gerda Neyer und Laura Bernardi, sind zusammen mit Gunnar Anderson, Hill Kulu und Christoph Bühler Herausgeber des Bandes. Der Sammelband ist dem ehemaligen Direktor des Max-Planck-Instituts für Demografische Forschung, Jan Hoem, gewidmet. Das Buch gibt spannende Einblicke in aktuelle Forschungsfragen. Dabei werden auch Forderungen an die zukünftige Fertilitätsforschung diskutiert - hier lohnt sich ein Vergleich mit den Forderungen der Akademiegruppe.

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  • Rezension des Buches "Zukunft mit Kindern" in Socialnet

    Im renommierten Rezensionsportal Socialnet liegt seit Juli 2013 eine ausführliche Rezension des Hauptbandes der Akademiegruppe "Zukunft mit Kindern" vor. Das Fazit dieser Rezension lautet: "Insgesamt liegt eine sehr gut nutzbare Studie vor, deren Wert darin liegt, viele unterschiedliche Stränge und Diskussionen zur Situation von Familien und Kindern zu bündeln. Sie klopft viele öffentlich kursierende Thesen auf ihre Haltbarkeit ab, nennt offene Themen und Fragen und mischt sich – für Wissenschaftler sogar sehr offensiv – in die politische Diskussion ein." (Rezensent Dr. Armin Müller)

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Publikation

Günter Stock, Hans Bertram,
Alexia Fürnkranz-Prskawetz,
Wolfgang Holzgreve, Martin Kohli,
Ursula M. Staudinger (Hg.):

Zukunft mit Kindern Fertilität und gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland, Österreich und der Schweiz
kartoniert, 473 Seiten,
div. Abbildungen und Tabellen
Frankfurt am Main, New York:
Campus Verlag 2012
ISBN 978-3-593-39753-5